Galerie kit - Historie
das Kunstprojekt in der Billstraße 84 - BSU 

Initiative und Leitung: AE. Untiet 

Gründungsjahr: 1998 

Gefördert und unterstützt in der Anfangsphase durch die seinerzeitige Behörden-leitung: Senator a. D. Alexander Porschke und Staatsrat a. D. Michael Pollmann – anfangs wurde die Auswahl der Künstler/-Innen noch nach einem Vorschlag von AE. Untiet mit Michael Pollmann gemeinsam ausgewählt. 

Nach der ersten Halb- und dann Jahresplanung wurde dann ein Auswahlteam gebildet und ein Gesamtpaket der Behördenleitung vorgelegt. Relativ frühzeitig wurde der kurze Dienstweg beschlossen. Das heißt, es wurden aus organisatorischen Gründen lediglich die  Amtsleitung zur Kenntnisnahme mit einbezogen – da-runter liegende Führungsebenen sollten mit dieser zusätzlichen Arbeit nicht belastet werden. In besonderen Fällen wurden auch die Frauenbeauftragten einbezogen (bei Ausstellungen mit erotischen oder vermeintlich erotischen Inhalten). Die folgende Behördenleitung hatte mit der Auswahl nichts im Sinn, hatte jedoch die eine und andere Eröffnung übernommen. Die Öffent-lichkeitsarbeit hierfür wurde frühzeitig nach Prüfung durch die seinerzeitige Presseabteilung projekt-bezogen AE. Untiet überlassen. Dieses Vertrauen wurde und wird bis heute geschätzt und lässt terminlich einen stressfreien Arbeitsablauf zu.

Organisation: AE.Untiet

Bewerbungsannahme, Zusammenstellung eines Jah-resprogramms, Absprachen mit ausgewählten Künst-lern bezüglich der Termine, Öffentlichkeitsinformationen, Einladungen und Plakate und deren Gestaltung, Ab-sprachen mit der Haustechnik bezüglich Bereitstellung von Gestühl und Rednerpult für die Eröffnungen, Druck der Werbemittel, Informationsweitergabe an die Be-hördenleitung bei Bedarf, bzw. für Eröffnungsüber-nahmen.

Struktur: Es gibt keine echte Struktur, weil es keine weiteren festen Mithelfer im Sinne von Mitarbeiter/ Innen gibt. Es ist zum größten Teil private Eigenleistung. Seit Mitte 2004 verteilt die Künstlerin Ingrid Rehm für die Galerie kit Plakate in der Stadt an den für uns wichtigen Stellen.

Grundidee: Eine hervorragende Ausstellungsfläche, wie diese, nicht einfach brachliegen zu lassen und zum anderen für das Haus und den Stadtteil ein kleines Extra zu bieten – der Stadtteil hat dieses damit gewürdigt, indem er die Galerie kit in seine kulturellen Ressourcen aufgenommen hat.

Ex-Auswahlteam: Marie Elisabeth Hansen, Jürgen Heitmann, Reinhart Kiesel, Eberhard Witte und AE. Untiet.

Konzept:
AE.Untiet hat als Initiator ein Konzept vorgelegt, welches die Behörde selbst weitestgehend schadensfrei hält, ihr ein repräsentatives Beiwerk an die Hand gibt und Künstler/ Innen eine präsentable große Ausstellungs-fläche kostenlos zusichert.

Besonderheiten: Die Galerie galt von 1998 bis 2003 als einzigartig, da die Behörde in anderen Bundesländern als Ministerium gilt und es bis dahin so etwas nicht gab - erst etwa 4 Jahre später, 2003 hat die eigentlich zu-ständige Fachbehörde für Kultur nachgezogen und etwas ähnliches in ihren Behördenräumen eingerichtet und wieder aufgegeben.

Kulturelle Ressource des Stadtteils Hamburg-Rothen-burgsort seit 2000.

Die Galerie kit gilt unter Kreativen als besonders Empfehlenswert. Gerade unsere internationalen Aus-stellungen zeigen, dass auch dieses Kunstforum unter den Kunstschaffenden von Bedeutung ist. Hier wird der Ausstellungsort und Hamburg als international aner-kannte Kulturmetropole in Zusammenhang gebracht.

Im Zusammenhang mit der Weltklima-Konferenz seiner-zeit in Hamburg hat die Galerie eine Sonderpräsentation ausgestaltet.

Öffentlichkeit: Presseinformationen, Plakate, Einladun-gen. Kontakte zu anderen Kunstinstitutionen in Form der Kooperation bei der öffentlichen Werbung.

 




Unter Kultur in Hamburg in den gelben Seiten zu finden – im Internet durch Eingabe Galerie kit findet man diverse Pressemeldungen, vornehmlich Hamburger Abendblatt, Hamburger Morgenpost und unter Veranstaltungen bei City Map - Hamburg.

Außerdem findet man den Jahresveranstaltungs-ka-lender unter „Wir über uns“ auf der Homepage der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.

Die Ausstellungen sind von Anbeginn als öffentliche Veranstaltungen ausgestaltet worden. Die vorange-gangenen Behördenleitungen haben dieses des öfteren durch Eröffnungen ihrerseits unterstützt und für re-präsentative Zwecke nutzen können. Zuletzt hat Staatsrat a.D. Gregor Kempkens unter anderem die 50 Ausstellung eröffnet – gemeinsam mit dem Staatsrat a.D. Hinnerk Behlmer von der Kulturbehörde in Ver-tretung der Kultursenatorin a.D. Frau Dr. Hórácova.

Zahlen:

Erste Eröffnung im Dezember 1998 – seitdem insgesamt  160 Präsentationen bis Ende 2011.

Insgesamt haben bis Ende 07 etwa 125 bildende Künstler/ Innen in der Galerie kit ihre Arbeiten gezeigt und etwa 70 musikalische, tänzerische und literarische Künstler/ Innen bei den Eröffnungen mitgewirkt.

Die bislang nach Preisliste wertvollste Ausstellung lag bei rund 250 000 € ...

Die bislang best besuchte Ausstellung hatte etwa 150 Gäste (artigArt von Anja Es - Eröffnung durch den Ex-Senator Alexander Porschke.)

Das war einmal - im März 2006 wurde eine Pop Art Ausstellung von Kurt Schulzke mit 195 Gästen von Senator Dr. Michael Freytag eröffnet. Das ganze ging unter musikalischer "Betreuung" von Kurt Schulzke selbst, Renata Steffens, Tornado Rosenberg und anderen Musikern aus der Hamburger Musikszene bis morgens um 2 Uhr!!!

Die bislang kürzeste Ausstellung lief nur zwei Wochen und brachte großes Aufsehen wegen erotischer Inhalte und unter dem Titel:

„Flurschaden in der Umweltbehörde“ kamen wir damit als Thema des Tages beim N3 Hamburg-Journal unter.

 

Negativ wurde öffentlich die hier stattgefundene Zensur bewertet. Mit einer anderen Ausstellung kamen wir bei dem selben Sender dann wieder ins positive Licht. Positiv an der Sache insgesamt ist zu erwähnen, daß durch diese Publicity zum einen das öffentliche In-teresse wuchs, zum anderen die Bewerberzahl sprung-haft anstieg. In einer Galerie, welche die Medien dazu veranlasste, Hamburg global in Sachen bildende Kunst als provinziell zu bezeichnen, wollte jeder gern einmal seine Arbeiten präsentieren.

Die bislang größte Veranstaltung war die Jubi-läumsausstellung – 50 Ausstellungen Galerie kit – eine Plakatausstellung, April 2003:

Ein offenes Wochenende mit Kunstversteigerung, 3 teiliger Modenshow (von der vietnamesischen Haute Culture Designerin Natha-Ly Trinh) mit über 20 Modells, asiatischem Tanztheater, Jazzfrühschoppen mit dem Hamburger Jazztrio Tout Sweet am Sonntag. Eröffnung Gregor Kempkens, Hinnerk Behlmer für die Kultur-senatorin, AE. Untiet. Laudatio: Eberhard Witte, Ekkehart Bouchon (Amtsleiter des Hauses a.D.). Besonderer Gast: die Honorarkonsulin von Bolivien, Hortensia Rockabado. Außerdem dabei gewesen: Bugwelle, ein Cello-Duo

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Natha-Ly Trinh verzauberte das Publikum mit ihrer Moden-show und ebenso zauberhaften Feentänzen, die sie kom-plett und eigens für diese Veranstaltung konzipierte. Rund 20 Models liefen hierbei über den "Catwalk" in der UB.

 
Wortreich und phantasievoll erklärte hier Natha-Ly Trinh AE.Untiet ihre Bilder.   

Bei einer ungarischen Ausstellung hatten wir einen Ministerpräsidenten zu Gast.

Derzeit sind Bemühungen im Gange, die Galerie kit in den Kulturführer „Kunst in Hamburg“ zu integrieren.

Die "100.ste" wurde im Mai 07 gefeiert und von der Staatsrätin Dr. Herlind Gundelach (Hausherrin) und Staatsrat Dr. Detlef Gottschalck (Kulturbehörde) eröffnet....



Sonstiges Wissenswertes:

Verbindungen zu anderen Institutionen in Form der Werbekooperation bestehen unter anderem mit dem Museum der Arbeit, Hamburger Kunsthalle, Helmsmuseum, Kunst-verein Glinde, Kulturbehörde Hamburg, Handels-kammer Hamburg, Handwerkskammer Hamburg, Ham--burger  Rathaus, Finanzbehörde, Beschäftigung und Bildung e.V. (infoart 37), Dumrath und Fassnacht Verlag (Gelbe Seiten), City Map (Internet – Veranstaltungskalender für Hamburg.

Ausdrückliche Empfehlungen als kompetenter Ansprech-partner und Kunstforum durch die Kulturbehörde, dem Hamburger Rathaus (Bürgermeisterbüro) und vielen Mit-arbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort und nicht zuletzt durch die hier bereits einmal ausgestellten Künstlerinnen und Künstler.

Gelegentlich vertreten im Belser - Kunstkalender.

Wenn Sie nach einem Besuch in der Galerie kit noch Lust auf mehr Kunst verspüren, finden Sie auch hier in den Auslagen aktuelle Informationen von der Hamburger Kunsthalle, Helms-Museum,  Museum der Arbeit,  Kunst-verein Glinde und vieles anderes mehr... 

...wenn Sie jetzt glauben, es gäbe nichts Neues zu besichtigen, dann schauen Sie bitte in unseren Termin-kalender - die "Never ending Story" of the beautiest Gallery with the best of exhibitions in the City of Hamburg goes on...!

Nicht nur im eigenen Haus aktiv - Galerie kit (artinfo-management), kunst im Stadthaus, InfoART 37, GZS, Kunst im Gange....
...vielleicht
ACH (ArtCenter Hamburg)