Wohl eine von vielen, dennoch an dieser Stelle und uns durchaus bekannt - Young-Ja Bang-Cho

Dank ihres unermüdlichen Einsatzes in Sachen deutsch-koreanischer Kulturaustausch haben wir dieses Jahr 2011 die Möglichkeit einer intensiven Beteiligung erhalten. Gleich vier Veranstaltungen finden bei uns in der Galerie kit in Hamburg statt. Ein Grund mehr, einige Auszüge aus Young-Ja Bang-Cho´s Wirken hier zu erwähnen.

Anfang dieses Jahres stellten 4 koreanische Künstler Kalligrafie, Zen-Malerei, moderne Handschriften und Gemälde in Berlin und Hamburg aus.

Darauf folgen jetzt im Herbst die Ausstellungen Hin und Her, Fern und Nah und Art to Dream (das ist der Künstlergruppenname) aus Korea - dieses Jahr in Deutschland und nächstes Jahr plant die Gruppe in Korea und Mexiko auszustellen, angedacht dort jeweils Kalligraphie-Workshops und Künstler-Atelier-Besuche und zusammen arbeiten. Auch an der in der Stadthausbrücke 8 (kunst im Stadthaus) anlaufenden Ausstellung "Ansichten-Einsichten-Aussichten" hat Young-Ja Bang-Cho einen nicht unerheblichen Anteil.

Mit Byong-Oh Sunim (Zen-Mönch, der in Berlin lebt) organisiert Young-Ja Bang-Cho seit 20 Jahren Kulturaustausch Korea/Deutschland.

Rund 40 Veranstaltungen konnte sie so seit 1990 realisieren. Unter anderem: Internationale Papierkünstler Kongress 2006 in Jeonju und 2010 in Wonju, hierfür sind jeweils etwa 120 Internationale Künstler/Innen nach Korea gekommen. Dort konnte man in Workshops die koreanische traditionelle und moderne Art mit Papierkunsthandwerk lernen und auch Vorträge aus anderen Ländern haben dazu beigetragen - das war ein grenzenloses mit- und füreinander.

Ein weiteres Beispiel: Eine kleine Gruppe von etwa 20 Deutschen Künstlerinnen aus dem Frauenmuseum Bonn reisten nach Ewha, Universität in Seoul und die Ewha Universitätsprofessorin kam ins Frauenmuseum Bonn. Hierbei wurden Vorträge über Frauenkunst heute, Frauen-Bewegung, Material mit Film, Medien, Malerei, Performances usw. in Gegenseitigkeit ausgetauscht.

Eine größere Ausstellung traditioneller und moderner Paper Art aus Wonju folgte 2009 im Frauenmuseum Bonn auf ca. 3000 qm und als Gastland eingeladen zur Köln-Kreativmesse.

Durch den Kulturaustausch finden und entwickeln sich Gemeinsamkeiten beider Länder, ästhetische Inspirationen und es findet ein gegenseitiges Kennenlernen der jeweiligen Kultur, Sitten und Bräuche, so dass eine Grundlage für ein besseres Verstehen und die Basis für einen weiterführenden Dialog entsteht.

Das Gastland erfreut sich an der Freundschaft und der Möglichkeit schöne koreanische Schriften zu schreiben.

Heute arbeiten Internationale Papierkünstlern mit schönen koreanischem Papieren (Dak) - das findet sich beim Buchbinden, Malen, der Kalligrafie, bei Objekten, Faltkunst, der Puppenmacherei und der Textilkunst wieder.

In diesem Jahr stellen im Bundespressehaus Berlin und in der Galerie kit in Hamburg zum koreanischen Kulturfestival Art to Dream (Kunst zum Träumen) aus. Insgesamt werden an diesen Veranstaltungen 47 Koreanische und deutsche Künstler/Innen mit Kalligrafie und Moderner Malerei präsentiert.

Vier Ausstellungen werden dieses Jahr mit koreanischen und deutschen Künstler/Innen in der Galerie kit – in den Räumen von Dataport und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt präsentiert.
 

 

Kunst zum Träumen - 22.09.2011/19 Uhr >>>

Young-Ja Bang-Cho at art work